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Warum uns Klimaschutz wichtig ist

Hitzewellen, Dürren und Extremwetterereignisse wie in der jüngsten Vergangenheit werden künftig weltweit häufiger und heftiger auftreten – die vom Menschen verursachte Erderwärmung bedroht unsere Lebensgrundlagen und unsere Umwelt. Ziel muss es daher sein, Treibhausgasemissionen – die Treiber der Erderwärmung – zu verringern und klimafreundlicher zu wirtschaften und zu konsumieren.

„Klimaneutralität“ ist dabei ein wichtiges Thema, „klimaneutrale Produkte“ sind wiederum ein wichtiger Schritt zu mehr Klimaneutralität und damit Klimaschutz. Jede global eingesparte Tonne CO2-Emission trägt zur Begrenzung des Klimawandels bei und damit zur Reduzierung von Klimawandelrisiken und -folgen für die Lebensmittelproduktion und -Versorgung.

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Klimaneutral Siegel 2021 ohne Link RZ

Unser Engagement

Wir arbeiten bereits aktiv und strategisch am Thema Klimaschutz, haben wirksame Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt und verfolgen ambitionierte Ziele: 

Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck unserer Produkte schrittweise zu reduzieren. Während dieses kontinuierlich vorangetriebenen Prozesses werden bereits für einen Teil unseres Sortiments („Klimaneutrales Produkt“ Logo auf der Verpackung) die derzeit noch anfallenden Emissionen über renommierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. 

Wir sind Mitglied der Climate Supplier Initiative („CSI“), die von EDEKA und dem WWF Deutschland ins Leben gerufen wurde, um gemeinsam effektiven Klimaschutz in der Lieferkette zu verankern. Mit der Mitgliedschaft zur Climate Supplier Initiative übernehmen wir Verantwortung für eine Reduktion unserer Emissionen. Wir haben uns Klimaziele gesetzt, die einem 1,5°C konformen Reduktionspfad folgen. Ebenfalls erstellen wir jährlich eine extern verifizierte Klimabilanz. Unsere Produktionsstandorte sind nach dem international anerkannten Energiemanagementsystem ISO 50001 zertifiziert und werden mit 100% Grünstrom versorgt.

Klimaneutral Siegel 2021 ohne Link RZ

Was bedeuten „klimaneutrale Produkte“ konkret?

Bei einem „klimaneutralen Produkt“ werden alle Treibhausgasemissionen, die für die Produktion dieses Produktes angefallen sind, erfasst: Das reicht von der Rohstoffgewinnung (zum Beispiel auf Farmebene), Transport und Logistik über die Verarbeitung und Produktion bis hin zum Markt. 

Es wird ein sogenannter CO2-Fußabdruck (Product Carbon Footprint) für jedes Produkt über einen externen Dienstleister berechnet. Dafür werden Daten von uns und unseren Lieferanten, aber auch Daten aus international anerkannten Datenbanken eingesetzt. Nachdem die Treibhausgasemissionen des Produkts errechnet wurden, werden die derzeit noch anfallenden Emissionen über Klimaschutzprojekte ausgeglichen, die nach den international anerkannten Gold Standard zertifiziert sind. Es werden kontinuierlich wirksame Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt, sodass sukzessive der CO2-Fußabdruck sinken kann und nach und nach weniger Emissionen kompensiert werden müssen.

Wir haben bereits einige Artikel aus unserem Sortiment klimaneutral gestellt. Sie erkennen diese an dem Logo "Klimaneutrales Produkt" auf der Verpackung. Um den CO2-Fußabdruck auszugleichen und unsere Produkte damit klimaneutral zu machen, haben wir insgesamt schon mehr als 13.800 Tonnen CO2 kompensiert. Weitere Produkte aus unserem Sortiment folgen sukzessive.

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Gold standard square logo

Wie werden bestehende Treibhausgasemissionen über Klimaschutzprojekte ausgeglichen?

Um die noch bestehenden Treibhausgasemissionen unserer Produkte auszugleichen - zu kompensieren - werden sogenannte CO2 -Minderungszertifikate erworben. Mit diesen „Gutschriften“ zur Emissionsminderung werden Klimaschutzprojekte, die meist in Schwellen- und Entwicklungsländern umgesetzt werden, finanziert. 

Um sicherzustellen, dass ein Projekt tatsächlich einen Nutzen für Klima und Umwelt hat, gibt es Qualitätsstandards. Jedes Klimaschutzprojekt wird entsprechend durch unabhängige Dritte danach geprüft. So erfüllt auch unser Projekt die Richtlinien international anerkannter Standards. Wir setzen auf den Gold Standard, der vom WWF und anderen NGOs mitentwickelt wurde und vom Umweltbundesamt (UBA) empfohlen wird. Mehr Informationen zum Gold Standard finden Sie unter: https://www.goldstandard.org/ 

Neben der ökologischen Nachhaltigkeit berücksichtigt der Gold Standard die soziale Situation der Menschen vor Ort und orientiert sich stets an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Der Gold Standard legt Anforderungen fest, um die Klimaschutzprojekte so zu gestalten, dass sie den größtmöglichen positiven Einfluss auf Klima und die nachhaltige Entwicklung haben und die daraus resultierenden CO2-Einsparungen robust und korrekt berechnet werden.

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Welches Klimaschutzprojekt unterstützen wir?

Um unseren CO2-Ausstoß zu kompensieren, unterstützen wir das Klimaschutzprojekt „Verminderte Abholzung durch effiziente Kochherde“ in Uganda. Gegenstand des Projektes ist es, die Verbreitung energieeffizienter Kochöfen in Uganda zu fördern und zu unterstützen. Die speziell für das Projekt entwickelten Kochherde sind simpel aber haltbar und effektiv. Im Vergleich zu den traditionellen offenen Feuerstellen ermöglichen die neuen Metallkochherde eine Brennstoffeinsparung um 35 bis 50 Prozent. Für die Haushalte bedeutet das eine deutliche Einsparung bei den Brennstoffkosten. Durch die effektivere Verbrennung entstehen beim Betrieb der Kochherde außerdem deutlich weniger klima- und gesundheitsschädliche Abgase.

Die Kochherde werden lokal hergestellt und vertrieben. Das schafft regionale Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze und Einkommen für die Menschen vor Ort. Ausgehend von der Metropolregion Kampala wird das Projektgebiet sukzessive erweitert und auf immer mehr Landesteile ausgedehnt. Bis heute wurden bereits mehr als 500.000 Haushalte mit den neuen, effizienten Kochherden ausgestattet.